Zwei Sprühstösse. Bei 30 bis 35 Prozent Duftöl ist das die richtige Menge, nicht Zurückhaltung — ein Extrait trägt rund doppelt so viel Öl wie ein Eau de Parfum.
Hals seitlich, Brustbein, Handgelenk innen, Ellenbeuge, sowie Schal oder Kleidung. Wärme treibt den Duft nach oben, deshalb wirken warme Stellen stärker. Fasern halten Duft länger als Haut, weil dort nichts verstoffwechselt wird.
Reibung erzeugt Wärme und Druck, und beides zerstört zuerst die leichten Moleküle. Genau die tragen den Kopf eines Duftes. Aufsprühen und zehn Sekunden trocknen lassen.
Meistens verschwindet es nicht — die eigene Nase gewöhnt sich innerhalb von Minuten an einen gleichbleibenden Reiz und blendet ihn aus. Andere nehmen den Duft weiter wahr. Wo er tatsächlich verschwindet, liegt es an trockener Haut, niedriger Konzentration oder fehlender Basis.
Dunkel und bei gleichmässiger Zimmertemperatur. Licht und Temperaturwechsel schaden mehr als Alter. Das Badezimmerfenster ist der schlechteste Platz.